Monster essen in Wirklichkeit Blumen : Veganer Bauerntopf

Heute geht es bei mir schnell. Denn schnell ist manchmal zu gut. 

Foodblog, Rezept, lecker, vegan

Was ihr braucht:
300 g Tofu, 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 2 Kartoffeln, 1 Glas Kidney Bohnen, 1 Glas Mais,
1 gelbe Paprika, 1 rote Paprika, 2 Dosen Tomaten, Oregano, Salz, Pfeffer, Chilipulver, Paprikapulver 

Den Tofu zerbröseln. Öl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu für ca. drei Minuten anbraten, die Zwiebeln, Paprika und den Knoblauch hinzufügen und noch mal zwei bis drei Minuten anbraten. Tomaten hinzufügen, klein gewürfelte Kartoffeln dazu geben und ca. 10 Minuten köcheln. Den Mais und die Bohnen dazu geben. Schön kräftig würzen und fertig ist der Bauerntopf à la Monster.

Omnomnom. Guten Appetit.

POTTströser Spaziergang zur Korte Klippe

Vor ein paar Wochen habe ich mich mit der lieben Simone getroffen. Sie kam mich besuchen und wir fuhren nach unserem Kaffee zur Korte Klippe um uns dort die mysteriöse Schaukel anzuschauen, die von Zauberhand dort an einen Baum aufgehangen wurde.

Die Korte Klippe ist ein Aussichtspunkt in Essen, welches ich Anfang des Jahres im Winter schon mal aufgesucht hatte. Da war ich nicht so ganz angetan davon. Mag sein, dass es an der Kälte und dem Schnee lag und die Korte Klippe sich nun einfach nicht von seiner schönsten Seite zeigen konnte.
Ihr also noch mal eine Chance zu geben, war nicht schwer... Schließlich hatte ich über Instagram bei vielen gesehen, dass sie dort die Schaukel schon entdeckt hatten. Außerdem ist der Ausblick von dort oben der Hammer.
Und Schaukel...  Sie wecken einfach so schöne Gefühle in mir. Etwas Nostalgie, denn ich bin damals sehr gerne geschaukelt und hatte wirklich eine tolle Kindheit. Aber auch eine vollkommene Zufriedenheit, wenn der Blick so in die Ferne schweift. Ich kann es gar nicht so wirklich in Worte fassen.  
Für mich Schissbux war es auf der Schaukel an der Korte Klippe aber schon eine große Überwindung, mich überhaupt auf die Schaukel zu setzen und los zulassen. Den Boden unter den Füßen nicht mehr zu spüren und mich von einem Ast tragen zu lassen. Ich wagte es aber und genoss es einfach zu schweben und diesen unbeschreiblichen Moment zu genießen. In die Ferne zu gucken. Auf den Baldeneysee und das Grün zu schauen... Mit einem Lächeln im Gesicht...

Und während wir dort waren lockerten sich auch noch die Wolken und wir wurden belohnt mit einem der schönsten Herbsttage...



Essen, Ruhrgebiet, Ruhrpott, Schaukel, Herbst, Portrait, Fotografie

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Analougious

Im Sommer kaufte ich mir eine Diana Mini. Ein Ersatz dafür, dass ich von meiner super tollen Berliner Luft geschnappten Diana F+ gefrustet war.
35mm Filme, da wusste ich wie man diese einlegt, weil ich damals auch schon mit meiner kleinen pisseligen Kleinbildkamera unterwegs auf Klassenfahrten oder so war. Aber wie man einen 120er FIlm einlegt... da war ich total überfordert. Ich war sowieso total überrascht, als mein Held mit so ner Diana F+ umme Ecke kam, weil er wusste, dass ich sie mir seit Jahren kaufen wollte, mich aber nie getraut habe. Also stand ich zunächst mit dem 120er Film und der F+ da. Ich schaute mir ein Video auf Youtoube an, um Schritt für Schritt genau das zu tun, was die Dame da im Bildschirm machte.
Soweit so gut... Wäre da nicht die kleine Tatsache, dass ich Englisch damals schon in der 11.2. abwählte und mich sogar für Französisch LK entschied, damit ich Englisch so schnell wie möglich los werde... Tja. Also spulte sie den ganzen Film vor um mir eigentlich etwas zu zeigen. Ich mit ihr mit. Und nachdem ich das machte, setzte mein Hirn wieder ein. Ich hatte einen echt mega teuren Film gerade eingelegt und ihn ohne zu belichten vorgespult und dann inne Tonne gekloppt. Ach, watt war datt doch fein!
Diese Erfahrung also sorgte dafür, dass ich dann halt zusätzlich zur "Dirty Diana", wie ich sie danach taufte, noch ihr Baby, die Mini kaufte.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich will einen eigenen Negativ-Film-Scanner!!!

Hier das Resultat aus dem ersten Film. Ich bin ein wenig nervös. 











Monster essen in Wirklichkeit Blumen


Heute wollte ich eine Kürbiscremesuppe machen.
Dafür habe ich die Möhren und den Kürbis in einen Schnellkochtopf (ich liebe meinen Schnellkochtopf!) gegeben und einmal aufkochen lassen. Als der Druck aus dem Topf entwich und ich diesen öffnete, roch die Masse nur nach Babynahrung.
Ich geriet in einen kleinen Panikzustand. Kochen macht mir eigentlich total Spaß und ich weiß, was ich zu tun habe. Wenn nicht, improvisiere ich eigentlich meist recht erfolgreich.
Aber Kürbis... und Möhren... und dann noch der Geruch nach Babynahrung? Ne. Da war ich überfordert.
So erzählte ich Fee, Berit und Juli von meinem Dilemma,während wir uns eigentlich um ein anderes Dilemma kümmerten.
Aus den Reihen kamen wilde Tipps. So sagte Juli, ich solle Balsamico nehmen und alles würde gut werden. Fee war der Meinung, ich solle viel Chili und Zimt nehmen. Zusätzlich Äpfel, Birnen o.ä. Berit, die auch gerade in dem Augenblick Kürbissuppe machte, sagte, ich solle Crème Fraîche oder so dazugeben.

Und ich so: Zimt? Balsamico? Apfel? Zimt steht schon mal so gar nicht weit oben auf meiner Lieblingsgewürzliste. Äpfel habe ich daheim, weil ja gesund und so schrumpelig. Crème Fraîche fiel als unvegane Zutat schon mal aus. Zum Thema Veganismus komme ich in einem anderen Post mal zurück.
Nachdem die Damen mich noch mehr verwirrt hatten, fing ich an mit einem Teil ihrer Tipps zu experimentieren.


Also.... *Trommelwirbel* kommen wir zu den Zutaten, die ich nun verwendet habe:




Man nehme also den Kürbis und die Möhren, packe diese in einen Topf und koche sie auf. Nachdem der Kürbis und die Möhren durchgeweicht sind, wird der Apfel hineingeschnippelt. Das nächste Mal würde ich wahrscheinlich einfachheitshalber den Apfel mit in den Topf geben. Schön mit einem Pürierstab durchpürieren. Mit Chili, Salz, Pfeffer und Zimt würzen und mit einer Dose Kokosnussmilch abschmecken. Jetzt kann es natürlich sein, dass einige hier die Augen aufreißen bei der Dose Kokosnussmilch. Aber, Kollege, Ich hab inzwischen ca. 5 Liter Suppe!

Wie die aussieht? So:




Vegane Kürbiscremesuppe à la Monster






Die Suppe hat überraschenderweise echt gut geschmeckt und ich würde sie sogar so wieder kochen. Danke an meine drei Krisenhelfer!


Achso. Hiermit ist meine neue Rubrik "Monster essen in Wirklichkeit Blumen", monströs vegane Rezepte ins Leben gerufen... Alle so: yeah!





Fakten Fakten Fakten

Meine liebe Freundin Juli hat mich auf instagram getagged und wollte 20 Fakten über mich wissen. 

Und dies nehme ich nun zum Anlass, auch mit dem Bloggen wieder anzufangen. Ein wenig anders sieht es ja schon mal hier aus... Und bald ist auch noch meine Homepage für meine Fotoarbeiten online und dann wird alles gut.



Kommen wir also nun zu den Fakten... 




1. Ich hasse Käse. Es sei denn, er ist geschmolzen 
2. ich bin ein totaler Serienjunkie, es gibt nichts größeres für mich, zusammen an einem freien Tag zu brunchen und über etliche Stunden Serien zu gucken 
3. egal wie schlecht ein Film auch ist, ich kann ihn nie weg schalten und halte bis zum bitteren Ende durch, in der Hoffnung, dass eine Wende kommt und der Film der schönste aller Zeiten wird. 
4. Ich darf dieses Jahr das erste Mal wählen und weiß gar nicht wie das geht und wen ich überhaupt wählen soll.  
5. Ich überwinde in den letzten Monaten meine (panische) Angst vor Autobahnen (sowohl als Fahrer als auch als Beifahrer) 
6. Ich hasse bügeln. Wenn ich etwas Gebügeltes an habe, dann nur, weil mich meine Schwester darum bat, meine Klamotten bügeln zu dürfen. Klingt ein wenig abgehoben, ist es aber nicht. Sie traut sich sonst nicht raus mit mir. 
7. Ich habe ein lautes Organ, mache oft Gebrauch davon, aber eigentlich bin ich ein totales Sensibelchen. Sobald mein armes kleines Monsterherz gebrochen wurde, komme ich lange nicht mehr klar.
8. Wenn ich übermüdet bin, was bedingt durch meinen Job häufig vorkommt, bekomme ich Lachflashes. Egal ob es Sinn ergibt oder nicht. Meine Umwelt denkt sich natürlich seinen Teil dabei und vermutet oftmals, dass ich Drogen zu mir genommen habe. 
9. Ich habe vor jedem Fotoauftrag total Angst und verliere die Nerven. Sobald ich aber hinter meiner Kamera  bin, ist alles wieder gut. 
10. Ich habe seit 13 Jahren die selbe Handynummer und möchte sie auch für immer behalten. 
11. Ich wollte schon immer ein schwedisches Seepferdchen sein. 
12. Auch in der totalen Ahnungslosigkeit gebe ich kaum zu, keine Ahnung davon zu haben, wovon gerade gesprochen wird. 
13. Ich habe panische Angst vor Wespen, Bienen und anderen Brummern. Da mir mein Rumgehampel in der Öffentlichkeit in Anwesenheit von einem dieser Tiere so peinlich ist, würde ich es eigentlich am liebsten damit entschuldigen, dass ich allergisch auf sie reagiere. Allerdings habe ich noch mehr Angst davor, dass andere hysterisch reagieren, falls ich doch mal gestochen werde. 
14. Ich hasse Star Wars und diesen bekloppten Affen. Spaceballs wiederum finde ich großartig. 
15. Es gibt eigentlich für mich die Jahreszeit "Herbst" nicht. Nach "Sommer" fängt der "Winter" schon an. 
16. Ich habe damals im Abi Französisch LK gewählt, damit ich Englisch schon in der 11.2 abwählen konnte. Nun würde ich noch nicht mal einen Kaffee auf Französisch bestellen können. Auf Englisch auch nicht. Aber das ist eine andere Geschichte. 
17. So sehr ich den Pott mag, ich liebe den Niederrhein. Seit dem ich dort nicht mehr wohne, bin ich ein richtiger Lokalpatriot. 
18. Ich kaufe jedes Jahr ca. 3-4 Kalender. Ich trage meinen Namen und die Geburtstage meiner Liebsten ein und freue mich auf die ganz vielen tollen Seiten die ich ausfüllen kann. In Wirklichkeit kommen sie leider kaum zum Einsatz. 
19. Ich glaube an den Spruch "Nichts geschieht grundlos." 
20. Ich hasse Holzstäbchen im Mund (z.B. wenn der Arzt mit den Dingern in meinen Hals gucken möchte) und kriege einen Brechreiz, wenn ich in einem Café nur dieses Holzbesteck bekomme. 

POTTstories

Meine Damen und Herren, heute geht es in den POTTstories um Agnes.
Agnes habe ich vor einer Weile kennen gelernt, als ich mit Freunden zum Essen im Leckerbisschen, einem veganen Restaurant in Mülheim, verabredet war. Sie saß am Nachbartisch und ich sah sie die ganze Zeit über im Blickwinkel. Als ich sie fragte, war sie sofort bereit, sich ablichten zu lassen.


 

Agnes ist 29 Jahre alt und gelernte Zahnmedizinische Fachangestellte. Ursprünglich kommt sie aus Polen und ist mit ihrer Familie ins Ruhrgebiet nach Mülheim gezogen, als sie noch ein Kind war. "Seitdem bin ich dem Pott treu." erzählt sie selbst.






In ihrer Freizeit ist sie viel mit Freunden und ihrer Schwester Jessica unterwegs. Gemeinsam schauen sie Filme, backen oder gehen auf kleine Konzerte. Agnes schätzt besonders nach einer turbulenten Trennung einer langjährigen Beziehung ihre Familie und Freunde sehr.  Inzwischen ist sie glücklich liiert und lebt mit ihrem Freund, ihren beiden Katzen und einer Ratte zusammen. 


"Body-Modification liebe ich besonders, ob nun bei mir oder meinen Mitmenschen (: Ich habe bereits einige Piercings (8) und Tattoos (10) und kann sagen, dass noch viel in Planung ist. Als nächstes denke ich, wird es eine " La Catrina" die auf meinem rechten Oberschenkel geplant ist. Die Zeichnung dazu steht schon. Außerdem wünsche ich mir schon lange einen Anker auf den Brustkorb Naja und mehrere klein Projekte schwirren da durch meinen Kopf."



Danke Agnes, für den netten Kontakt.

Shooting mit Pi

Vor Kurzem, als ich Marion und Fred kennen lernen durfte, saß ich mit Pi in diesem wunderschönen Café in Rüttenscheid und machte unter anderem diese wunderschönen Aufnahmen von ihr.
Danke für den schönen Nachmittag! Es war großartig, Pi! :-*





POTTstories No.2

Meine Damen und Herren,
bevor wir anlässlich des Valentinstages zu einer wahren Liebesgeschichte kommen, möchte ich euch danken. Für all eure Kommentare, sei es persönlich, über den Blog, über Facebook, per Email oder sonst in irgendeiner Art. Ihr habt mir mächtig Mut gemacht, mit den POTTstories weiter zu machen und Menschen anzusprechen.
Sehr schön. Und nun weiter geht´s in der Foto-Love-Story.
Zückt also bitte die Taschentücher. Es geht einfach gar nicht ohne.
Es geht heute um Marion und Fred. Diese beiden zuckersüßen Menschen habe ich vor Kurzem kennen lernen dürfen. Ich war wegen eines Shootingauftrages in einem Café und machte fleißig Fotos von meinem Model. Der Laden füllte sich und Fred kam mit seiner Marion in das Café und setzte sich zu uns an den Tisch. Während ich da also shootete, musste ich ganz oft lächelnd, mit Herzchen in den Augen, zu diesem bezaubernden Paar rüber schauen. Sie hielten durchgehend Händchen und redeten so liebevoll miteinander. Ich konnte, nein, ich musste meine Schüchternheit überwinden und dieses tolle Pärchen fragen, ob ich sie für meine POTTstories ablichten darf. 





Marion und ich haben uns, als ich ihr die Fotos zusendete ein wenig über Fred und sie, die wahre Liebe und den Umgang miteinander unterhalten.
Sie schrieb mir:
"Vor fast 7 Jahren habe ich Fred bei einer Wochenendveranstaltung kennengelernt. Beide haben wir gleich gespürt, dass etwas mit uns passiert war. Wir hatten gute Gespräche und mussten feststellen, dass wir vieles gemeinsam hatten. Der Abend war um und unsere Wege trennten sich, ohne Austausch von Telefonnummern oder Anschrift.
Nach 6 Tagen klingelte das Telefon und Fred war am anderen Ende. Er hatte nichts unversucht gelassen mich zu finden, durch Mithilfe seines Freundes und meiner Freundin ist es ihm gelungen.
Seit diesem Tag gehen wir “Hand in Hand durchs Leben” und sind noch genau so verliebt wie am ersten Tag. Beide kommen wir aus dem Ruhrgebiet und lieben lange Spaziergänge, egal bei welchem Wetter. Wir zeigen uns jeden Tag unsere Liebe. Das sind manchmal nur Kleinigkeiten: das Aufhalten der Autotür, ein eingelassenes Bad nach der Arbeit, ein schönes Abendessen, eine SMS zwischendurch mit “du fehlst mir” oder ein Anruf mit “Ich liebe dich”. Kommt es mal zu Meinungsverschiedenheiten, diskutieren wir alles sofort aus. Jeder gibt seinen Fehler zu, aber wir gehen auf keinen Fall im Streit zu Bett.
Eine Beziehung sollte man nie als Selbstverständlich betrachten, sondern täglich am Glück mit
dem Partner arbeiten. Wichtig finde ich auch einen ständigen Austausch, gegenseitiges Zuhören
und Beide sollten eigenständige Personen bleiben."



Liebe Leser, ich habe diese EMail von Marion so oft gelesen und mich so sehr darüber gefreut, dass ich Marion und Fred kennen lernen und ablichten durfte. Vielen Dank. Auch für die motivierenden Worte zu meinen POTTstories. Ihr habt mein Herz erwärmt!

POTTstories No.1

Nachdem 2010 mein Projekt „(365) Days of Monster“ zu Ende ging, hatte ich mir ein neues Projekt bzw. Ziel gesetzt. Ich wollte durch die pottischen Straßen und für mich fremde Menschen fotografieren und ein wenig was aus ihrem Leben berichten.
Dazu fehlte mir bislang eigentlich immer der Mumm. Ich habe normalerweise keine Scheu vor Menschen. Schließlich arbeite ich mit sehr vielen. Aber das war doch eine persönliche Herausforderung.
Dieses Jahr berichtete ich schon in meinem Vorsatz für 2013 darüber, dass ich dieses Projekt gerne mal wieder in Angriff nehmen würde. Und das habe ich getan.
Es fiel mir doch sehr leicht. Naja. So einigermaßen. Zumindest machte es mir Maks sehr einfach, das Projekt doch noch ins Leben zu rufen.


Letzte Woche, als Juli und ich einen Spaziergang an der Korthe Klippe anstrebten und dann noch mal kurz an den Baldeneysee wollten, um ein wenig den Winter auch von den schönen Regattaplätzen fotografisch einzufangen, fielen uns die vielen Enten und Möwen auf und Juli hatte den Geistesblitz, die Tiere ein wenig, damit sie schön posierten, mit Brot zu bestechen. Also standen wir da und die Möwen posierten für uns.





 

Just in dem Augenblick kamen Maks und sein Freund, bewaffnet mit ihren Kameras, vorbei und blieben bei dem Spektakel stehen und gesellten sich zu uns.
Und dann empfand ich das auch gar nicht mehr so tragisch, Maks mal anzusprechen und ihn zu fragen, ob ich ein paar Aufnahmen von ihm machen darf. Er willigte auch sofort ein (was für mein Ego natürlich gut tat, nicht direkt ein "Nein" zu hören).

Maks ist ein Pottjung und lebt in Essen. Dort macht er auch gerade seine Ausbildung zum Gesundheits- & Krankenpfleger. Er hält sich gerne auf der Schurenbachhalde, dem Bürgerpark in Altenessen und am Baldeneysee auf.












„Ich fotografiere mit meiner eigenen Kamera seit dem 1.7.2011. Davor hab ich mir nur Fotos angesehen und war immer fasziniert. Das war der Grund wieso ich anfing.“ berichtet er.
 Maks Fotografie kann man auf Facebook bewundern.
Demnächst werden wir wohl auch noch mal eine gemeinsame Fototour machen. Vielleicht auf der Schurenbachhalde? Leider steht diese Halde noch auf meiner Halden-To-Besteigen-Liste.



Vielen Dank noch mal, Maks, dass du mir den Auftakt so erleichtert hast! :D


Die kleine Zuckerbäckerei

Ich lag total übermüdet vom Nachtdienst im Bett, als ich zum Abschalten noch mal einen kleinen Rundgang über Facebook machte. Dort las ich, dass Die kleine Zuckerbäckerei am nächsten Tag eine Teaparty veranstalten würde.
Eine T E A P A R T Y. Hallo? Ist das mal super?
Also schlief ich mit voller Vorfreude ein und fand mich am nächsten Nachmittag zur besagten Stunde in dem süßen kleinen Laden ein. Es gibt nicht viele Sitzmöglichkeiten dort. Aber das macht nichts. Denn es ist alles so herzlich, dass man sich zur Not einfach mit an den Tisch zu fremden Menschen setzt. Und wenn die große Couch auch noch frei ist, wird einem von der Besitzerin Anke diese angeboten.
Anke ist Konditorin und gleichzeitig auch Sozialpädagogin und hat ihren Traum von einem eigenen Laden in die Tat umgesetzt und wird von ihrem lieben Mann und ihrem tollen Team darin unterstützt. In der kleinen Zuckerbäckerei gibt es nämlich nicht nur die Möglichkeit, vor Ort einen der tollen Köstlichkeiten zu essen, sondern man kann ihre Künste auch für spezielle Anlässe anfragen und auch Cupcake-Seminare bietet die viel talentierte Anke an.
Zudem - und das hat mir ganz besonders Herzchen in die Augen gezaubert - kann Ankes Laden auch an Montagen und Samstagen privat reserviert werden...

Ein Wiedersehen gibt es definitiv.

Haltet Ausschau nach der kleinen Zuckerbäckerei auf Facebook.


Feuerwerk trifft Zeche - Pottströs!

Vor einer Weile fand das 23. Zechenfest auf Zollverein statt. Das durften wir natürlich nicht verpassen. Vor allem, weil ich Feuerwerke so toll finde. Und ich glaube, ich bin inzwischen ein großer Fan von Zechen... Hier eine Auswahl an Bildern, die da entstanden sind...











Waldspaziergänge im Herbst...

... sind besonders gut in Essen möglich. 

Was? Wie bitte? Ihr denkt noch, das Ruhrgebiet würde aus Staub, Rauch und Dreck bestehen? 
Da zeig ich euch doch mal glatt das Gegenteil... Ich habe nämlich einen Herbstspaziergang gemacht. Im Wald. Es war grün. Sehr grün. Trotz der vielen abgestorbenen Blätter. Ich war so begeistert. Im Nachhinein weiß ich allerdings nicht so genau, ob ich von mir selber oder von meinem Spaziergang im Wald wieder nach so langer Zeit so fasziniert bin. 
Warum von mir selbst? Hm. Der Tag begann schon ziemlich bescheiden und wie ein roter Faden zog sich das Unglück durch meinen Tag und ich habe es trotzdem geschafft, noch den Weg nach draußen zu finden...





















PS: Übrigens ist Essen die drittgrünste Stadt Deutschlands. Hättet ihr das gewusst?